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Unsere geschulten Mitarbeiter freuen sich darauf Sie zu beraten und helfen Ihnen das für Sie richtige und passende zu finden. Seien Sie unser Gast!

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Sie sind mit dem Fahrrad da oder haben keine Lust zum Tüten schleppen? Im Umkreis von 30km liefern wir Ihren Einkauf bequem, schnell und bis direkt vor Ihre Haustür.

Besteck-Gravuren

Ob edles Silberbesteck mit Ihrem Monogramm oder lustiges Kinderbesteck mit Name und Geburtsdatum: Gravuren verleihen jedem Besteck eine persönliche Note. Gerne liefern wir auch Ihr Wunschbesteck mit einer individuellen Gravur!

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Sie haben ein Produkt bei uns gekauft und es funktioniert nicht mehr? Kein Problem! Wir kümmern uns gerne drum.

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Der Geburtstag von Verwandten oder Freunden steht an und Sie möchten die Auswahl dem Beschenken überlassen? - Verschenken Sie doch einen Gutschein in Höhe eines Betrages Ihrer Wahl oder nutzen Sie unsere exklusiven "Lotter-Dukaten" im Wert von 10 oder 20€.

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Maßtischdecken

Zu einer perfekten Tafel gehört eine perfekt passende Tischdecke. In Sachen Tischkultur können Sie sich auf uns verlassen: Wir lassen Ihre Tischdecke exakt nach Ihren Maß- und Formvorgaben fertigen.

Messerschleifen

Bringen sie uns Ihre Messer, Scheren, Mähbalken, Gartenscheren etc. jeweils bis Mittwoch abends und holen Sie sie samstags ab 12:00 Uhr wieder frisch geschärft ab.

Premiumkarte

Bei jedem Einkauf punkten: Als Inhaber einer Lotter Premiumkarte schreiben wir Ihnen 10 Bonuspunkte für jeden Euro Umsatz auf Ihrem Kundenkartenkonto gut. Bei 5.000 Punkten erhalten Sie automatisch einen Bonusscheck im Wert von 5 Euro, den Sie bei einem Ihrer nächsten Einkäufe bei uns einlösen können. Zum Geburtstag schenken wir Ihnen 5 Euro – und bei einem runden Geburtstag sogar Ihren „Runden“ in Euro (beispielsweise 50 Euro zum 50. Geburtstag). Außerdem informieren wir Sie über exklusive Angebote und halten Sie über unsere Veranstaltungen auf dem laufenden.

Inhaber der Premiumkarte erhalten bei unseren Kochkursen einen Preisvorteil bis zu 20% und erhalten ihre persönliche Einladung als erste...

Kostenloser Geschenkverpackungsservice

Wir verpacken Ihre Geschenke kostenlos bei uns im Geschäft.

Vorführungen

Bei Lotter können Sie nicht nur schauen, sondern auch testen: In unseren Räumen finden regelmäßig Kochvorführungen und Produktpräsentationen statt. Selbst Starköche wie Johann Lafer, Mario Kotaska oder Ralf Zacherl haben hier schon vor begeisterten Kunden gebrutzelt. Gerne informieren wir Sie über unser aktuelles Programm!

Historie

Die Geschichte von Lotter am Marktplatz hat ihre Vorgeschichte in der Körnerstraße 16. Hier hatte am 18. Juli 1810 Christoph Heinrich Lotter eine Konditorei eröffnet, die auch mit Specereiwaren handelte. Nach seinem Tod 1834 führte seine Witwe Christiane Katharine Lotter den Specereihandel notdürftig fort. Erst als 1841 auf ihr Betreiben hin ihr 18-jähriger Sohn Albert Lotter in das Geschäft eintrat, kam neuer Schwung in den Betrieb. Albert Lotter ergänzte das Sortiment um Eisen- und Haushaltwaren. Am 1. Mai 1846 übernahm der nunmehr 23-jährige das Geschäft von seiner Mutter und führte es unter seinem Namen fort. Der Aufbau des neuen Sortiments brauchte seine Zeit. Am 11. September 1850 stellte sich Albert Lotter in einer Anzeige im Ludwigsburger Tagblatt erstmals als gut sortierte Eisenhandlung vor. Die Geschäftsentwicklung eröffnete neue Möglichkeiten.

Deshalb erwarb er Ende 1865 das Haus Obere Marktstraße 4,
in dem einst der europaweit bekannte Gasthof „Zur goldenen Kanne“ beheimatet war. Das neu erworbene Haus baute
 Albert Lotter für seine Zwecke um. Am 28. Oktober 1866 zeigte er im Ludwigsburger Tagblatt die Verlegung des Geschäftssitzes an. Von nun an wurden im Haus Obere Marktstraße 4 Eisen- und Haushaltwaren verkauft. Bei allem Wandel der Sortimente ist es im Blick auf Haushaltwaren bis heute so geblieben. Das Haus in der Körnerstraße und die Specereihandlung verpachtete Albert Lotter an den Buchdrucker und Verleger Heinrich Theurer, der dann 1868 das Haus käuflich erwarb und dann bald die Specereihandlung aufgab.

Sehr lange konnte Albert Lotter sein Geschäft nicht in dem neuen Haus betreiben. Nach seinem frühen Tod 1869 führte seine Witwe Friederike Louise Lotter das Geschäft unter seinem Namen fort. 1877 übertrug sie das Ofen- und Grobeisengeschäft ihrem Sohn Wilhelm, der sich auf dem angrenzenden Grundstück in der Eberhardstraße niederließ. Das Haushalt- und Eisenwarengeschäft führte Friederike Louise Lotter bis zu ihrem Tod 1894 weiter. Ihr ältester Sohn Paul, der den Haushalt- und Eisenwarenbereich übernehmen wollte, mußte bis zu Ihrem Tod 1894 warten. Er war mit seinem Betrieb nicht erfolgreich. Durch die Ernennung zum „königlichen Hoflieferanten“ fand er die der damaligen Zeit entsprechende gesellschaftliche Anerkennung.

Paul Lotter starb 1918. Seine Witwe verkaufte den Betrieb an Johannes Ernst, der 10 Jahre vorher schon die Eisen- und Ofenhandlung Gebrüder Lotter in der Eberhardstraße erworben hatte. Damit waren die beiden Lotter Betriebe wieder in einer Hand vereinigt.

Die wirtschaftliche Entwicklung machte schon bald nach dem ersten Weltkrieg die Vergrößerung und die zweckmäßige Ausgestaltung der vorhandenen Räumlichkeiten
notwendig. Dem Rat seines Architekten Friedrich Haußer
folgend entschloß sich Johannes Ernst, auf die naheliegende Aufstockung des Vordergebäudes in der Oberen
Marktstraße zu verzichten und dafür den ehemaligen „Kannensaal“ zum Verkaufsraum umzugestalten. Den Verkaufsbedürfnissen folgend wurden in der Oberen Marktstraße weite und hohe Schaufenster eingebaut, die durch Steinpfeiler gegliedert wurden. Der Ludwigsburger Stadtgeschichtler Carl Belschner war von der architektonischen Lösung so beeindruckt, daß er 1923 schrieb: „Wir haben hier ein ansprechendes Beispiel für die Lösung der Aufgabe, alte ehrwürdige Schönheit mit berechtigten Forderungen der Neuzeit in Einklang zu bringen“. Im Laufe der Jahrzehnte hat das Haus und das Geschäft viele Wandlungen mitgemacht. In den 30iger Jahren wurden die Haushaltwaren durch die Bereiche Glas und Porzellan ergänzt. Im zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude im Gegensatz zum Nachbargebäude Obere Marktstraße 2 von der Zerstörung verschont. Die Zeit nach dem Krieg war bis zur Währungsreform durch den allgemeinen Mangel gekennzeichnet. Um dem zu begegnen, wurde in den Verkaufsräumen ein Tauschring eingeführt, in dem die Kunden mitgebrachte Gegenstände gegen andere eintauschen konnten.

Doch dann kam der wirtschaftliche Aufschwung, oft auch als Wirtschaftswunder bezeichnet. Um die Betriebsräume den sich wandelnden Bedingungen anzupassen, wurde immer wieder umgebaut und erweitert. 1972 konnten die bisher in der Oberen Marktstraße und Eberhardstraße ansäßigen Großhandelsabteilungen in den damaligen Neubau Waldäcker umziehen, so daß das innerstädtische Anwesen des Unternehmens ganz dem Ladenverkauf von Eisenwaren, Haushaltwaren, Glas und Porzellan gewidmet werden konnte. In den Jahren 1983/84 erfolgte die völlige Neugestaltung des Anwesens; das Vordergebäude in der Oberen Markstraße blieb erhalten; die Hintergebäude und der ganze Bereich bis zur Eberhardstraße mußte einem Neubau weichen. Die Verkaufsfläche wurde auf 2600 m2 erhöht. Dazu wurden die so wichtigen Parkplätze geschaffen.

Doch die Märkte verändern sich. 1997 gab das Unternehmen den Eisenwarenverkauf in der Innenstadt auf. Die Haushaltwaren nahmen nun die ganze Verkaufsfläche ein. Doch die war dafür eigentlich zu groß. 2006 wurde die Haushaltabteilung wesentlich verkleinert. Der größte Teil der Erdgeschoßfläche wurde für 10 Jahre an ein Sportgeschäft vermietet, während sich Lotter selbst weitgehend auf das Obergeschoß beschränkte, doch jetzt ist die Rückverlegung in das Erdgeschoß vorgesehen. Bis zum Frühjahr 2017 wurde dort ein neuer Anziehungspunkt geschaffen, der für alle Marktbesucher leicht erreichbar ist und der bis heute ein unvergeßliches Einkaufserlebnis bietet.